Law of Common Region

Elemente, die innerhalb einer gemeinsamen Fläche platziert sind, werden als zusammengehörig wahrgenommen. Dieses Prinzip, das Law of Common Region, ist ein mächtiges Werkzeug im UX-Design, um visuelle Hierarchien zu schaffen und die Benutzerführung zu verbessern.

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Law of Common Region: Elemente gruppieren, Klarheit schaffen

Was ist das Law of Common Region?

Das Law of Common Region ist ein Gestaltprinzip, das beschreibt, wie unser Gehirn visuelle Informationen organisiert und interpretiert. Es besagt, dass Elemente, die sich in einem klar definierten Bereich befinden, als zusammengehörig wahrgenommen werden, selbst wenn sie unterschiedliche Formen, Farben oder Größen haben. Dieser Bereich kann durch Linien, Rahmen, Hintergrundfarben oder andere visuelle Elemente definiert werden.

Ursprünge und Entwicklung

Das Law of Common Region hat seine Wurzeln in der Gestaltpsychologie, einer psychologischen Schule, die sich mit der Wahrnehmung von Ganzheiten beschäftigt. Die Gestaltpsychologen untersuchten, wie unser Gehirn visuelle Reize organisiert und entdeckten dabei verschiedene Prinzipien, die unsere Wahrnehmung beeinflussen. Das Law of Common Region ist eines dieser Prinzipien und wurde erstmals in den 1920er Jahren von Max Wertheimer, Kurt Koffka und Wolfgang Köhler beschrieben.

Bedeutung für UX-Design

Das Law of Common Region ist für UX-Designer von großer Bedeutung, da es ihnen ermöglicht, visuelle Hierarchien zu schaffen und die Benutzerführung zu verbessern. Indem sie Elemente gruppieren, können Designer:innen die Beziehungen zwischen verschiedenen Elementen verdeutlichen und die Navigation erleichtern. Dies führt zu einer intuitiveren und benutzerfreundlicheren Erfahrung.

Praktische Anwendung im Webdesign

Im Webdesign kann das Law of Common Region auf vielfältige Weise angewendet werden:

  • Karten: Karten sind ein hervorragendes Beispiel für die Anwendung des Law of Common Region. Indem sie verschiedene Elemente wie Bilder, Text und Schaltflächen in einem klar definierten Bereich zusammenfassen, können Karten Informationen übersichtlich präsentieren und die Navigation erleichtern.
  • Formulare: Formularfelder können mithilfe von Rahmen oder Hintergrundfarben gruppiert werden, um die Struktur des Formulars zu verdeutlichen und die Dateneingabe zu erleichtern.
  • Tabellen: In Tabellen können Zeilen oder Spalten mit unterschiedlichen Hintergrundfarben versehen werden, um die Lesbarkeit zu verbessern und die visuelle Trennung zwischen den Daten zu verstärken.
  • Menüs: Menüpunkte können durch Linien oder Rahmen gruppiert werden, um die Navigation zu strukturieren und die Übersichtlichkeit zu erhöhen.
  • Call-to-Action-Buttons: Call-to-Action-Buttons können durch einen farblich abgesetzten Hintergrund hervorgehoben werden, um sie von anderen Elementen abzuheben und die Aufmerksamkeit des Nutzers auf die gewünschte Aktion zu lenken.

Zusammenfassung

Das Law of Common Region ist ein grundlegendes Gestaltungsprinzip, das UX-Designer:innen dabei hilft, visuelle Hierarchien zu schaffen, die Benutzerführung zu verbessern und die Benutzererfahrung insgesamt zu optimieren. Indem sie Elemente gruppieren und klare visuelle Beziehungen herstellen, können Designer:innen intuitive und benutzerfreundliche Websites gestalten, die den Nutzern ein angenehmes und effizientes Erlebnis bieten.

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Das Law of Common Region besagt, dass Elemente, die sich einen gemeinsamen Bereich teilen, als Gruppe wahrgenommen werden.